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Bungy Geschichte

Bungy Jumping in der Schweiz

Die Ursprünge des Bungy Jumping gehen auf die Lianenspringer von Pentecost in Vanuatu, im Südpazifik zurück.
Solange die Einwohner zurückdenken können, findet auf Vanatu alljährlich im Frühjahr ein großes Fest statt. An diesem sogenannten Landtauchen nehmen hauptsächlich junge Männer teil. In wochenlangen Vorbereitungen wird ein Gerüst gebaut, bestehend aus Bambus das ca. 15 -30 m in die Höhe ragt. Diese Konstruktion dient als Absprungplattform, von der aus sich die Mutigen kopfüber in die Tiefe stürzen. Zuvor wählen die jungen Männer dazu Lianen aus, die sehr dehnbar sind, welche an Füssen sowie Plattform befestigt werden. Mit großem Ernst und Sorgfalt wird immer wieder alles kontrolliert, denn Ziel ist es, mit dem Kopf dem Boden so nahe wie möglich zu sein, bzw. leicht zu berühren. Erst wer diese Mutprobe bestanden hat, wird in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen (»Initiationsritual«).

ursprung

In den 80er Jahren hat ein findiger Neuseeländer diese Idee übernommen und erste Tests mit Gummiseilen durchgeführt. Mit der Kawaraubridge in der Nähe von Queenstown (Neuseeland) startete die erste offizielle fixe Bungy Sprungstation der Welt.

In die Schweiz gebracht haben das Bungy Jumping die Gebrüder Peter und Anton Draganits mit Ihrer Firma Trekking Team AG Ende der 80er Jahre:

1988: Schwarzwasserbrücke bei Bern. Erste Tests mit Pendel- und Bungysprüngen in der Schweiz
ab 1989: zahlreiche Kran-Bungy-Anlässe in der ganzen Schweiz, unter anderem mit dem mit 100 m höchsten Absprung ab mobilem Pneukran (Braderie Biel)
1993: Eisenbahnbrücke Intragna (Centovalli/Tessin). Eröffnung des ersten permanenten Bungy-Sprungzentrums in Europa. Die Anlage ist auch heute noch in Betrieb und kann z.B. auch für Teambildungs-Anlässe (Hochseilgarten, Kletterparcours etc.) exklusiv gebucht werden.
1996: Eröffnung der Sprunganlage Verzasca Staudamm (Tessin) am Originalschauplatz des James Bond Films „Goldeneye". Der Titelsong wurde von Tina Turner interpretiert. Mit diesem Film erreichte das Bungy-Jumping in der Schweiz ein weltweites Publikum. Denn genau hier, auf dem Verzasca Staudamm, wurde die Schlüsselszene - der berühmteste Bungy Sprung der Welt gedreht - mit einer Höhe von 220 m war dies damals auch gleich Weltrekord.

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Tausende von Springern weltweit haben in den letzten 20 Jahren den 007 Bungy Jump gewagt und heute besuchen uns bereits die Söhne und Töchter der ersten Springer, um es ihren Vätern und Müttern gleich zu tun. Der 007 Bungy Jump hat in all den Jahren keineswegs an Faszination und Attraktivität verloren - im Gegenteil! Die einen suchen den "ultimativen Kick", andere nutzen den Bungy Jump als Methode, um ihre eigenen Ängste zu überwinden und wieder andere wollen einfach das Gefühl des "freien Falls" erleben. Aber egal, ob es einfach darum geht, den "inneren Schweinehund" zu überwinden, die neue Freundin zu beeindrucken oder eine verlorene Wette einzulösen - was zählt ist der Wille, wirklich zu springen. Und Achtung - es gibt auch Risiken und Nebenwirkungen: eine Adrenalin-Sucht und ein drängendes Verlangen auf weitere Sprünge kann nicht ausgeschlossen werden :-)!

 

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Seit der Gründung der Trekking Team AG vor beinahe 30 Jahren lautete unser Leitspruch schlicht und einfach "safety first" und das wird auch in Zukunft so bleiben (wir verfügen selbstverständlich über die notwendigen Sicherheitszertifizierungen).

Und so freuen wir uns in unserem Jubiläums-Jahr "20 Jahre 007 bungy jumping" ganz besonders auch auf Dich und Deine Freunde. Seid Ihr bereit für diese Herausforderung?

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